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Gesundheitstipps

Rauchen

Rauchen gehört zu den gefährlichsten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt. Das Aufhören ist allerdings oft nicht einfach. Dennoch ist es beim Zigaretten-Rauchen für einen Ausstieg nie zu spät. Selbst nach jahrelangem Zigarettenkonsum lässt sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit einem Rauchstopp noch wirkungsvoll verbessern, wobei die ersten positiven Auswirkungen auf die Gesundheit schon innerhalb kürzester Zeit spürbar sind: Bereits einen Tag nach dem man mit Rauchen aufgehört hat, verfeinert sich der Geruchs- und Geschmackssinn und schon drei Tage nach der letzten Zigarette verbessert sich spürbar die Atmung. Drei Monate nach dem Aufhören kann sich die Lungenkapazität um bis zu 30 % erhöhen. Ein Jahr nach dem Rauchstopp hat sich das Risiko für eine koronare Herzkrankheit halbiert und zwei Jahre nach dem Aufhören ist das Herzinfarktrisiko auf fast normale Werte abgesunken. Nach insgesamt zehn Jahren ist das Lungenkrebsrisiko fast genauso niedrig wie bei Nichtrauchern und nach 15 Jahren ist schließlich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf Werte abgesunken, als hätte man nie geraucht.

Zur Rauchentwöhnung sind mehrere Ansätze möglich:

  • Starke Menschen gehen nach der Methode vor, "einfach nicht mehr rauchen". Dies erfordert jedoch sehr viel Konsequenz und Durchhaltevermögen.
  • Eine andere Möglichkeit ist die schrittweise Entwöhnung nach Plan. Hier wird die Anzahl der gerauchten Zigaretten langsam herunter gefahren.
  • Immer ist es hilfreich, Unterstützung zu haben, sei es in der Familie, vom Arzt oder von einer anderen Gruppe.
  • Schließlich gibt es auch noch eine medikamentöse Unterstützung zur Rauchentwöhnung. Diese Medikamente erhöhen jedoch nur die Wahrscheinlichkeit, aufhören zu können und ersetzen nicht den eigenen Willen.

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